Wenn der Anschluss von der Telekom gebaut wurde, hast du eine große Auswahl. Bei den Konkurrenten (die, die immer auf die Telekom wegen "Wettbewerbsbehinderung" schimpfen) sieht es dagegen böse aus. Bei mir denkt "UGG" noch, sie würden irgendwann einmal ausbauen. Dann solle ich mir bei einem ihrer vielen Partner einen Vertrag holen. Die vollständige Lise der möglichen Anbieter: O2. Ende der Liste.Warum?... und steige jetzt auf Glasfaser um.
Da bist du doch, so wie ich das gelesen habe, von einem einzigen Provider abhängig, so wie früher beim Kabel-Anschluss.
Vorteile von Glasfaser sind die in der Regel größere Störsicherheit, schnellere Uplinks, schneller Verbindungsaufbau, geringerer Stromverbrauch.
Nachteile? Bei einer Störung durch "Bagger trifft Kabel" oder "Ast reißt Leitung herunter" wirst du deutlich länger auf deine Backup-Verbindung setzen müssen. Wo früher Oberamtspostmann Paulchen Schaltefalsch ein paar Kupferdrähte zusammenrödeln musste, braucht es nun einen Glasfasertechniker. Bedingt durch den Aufbau der Kabel (Fasern "schwimmend" in einem Gel liegend) wird man bei einem Riss auch nicht einfach lokal Spleißen, sondern man wird wohl davon ausgehen müssen, dass die Zugkräfte sich weit fortsetzen konnten. Wahrscheinlich flickt man nur das Rohr und bläst die Leitung neu ein - dann benötigst du Tiefbauer, Einbläser und Spleißer. Das kann bedeuten, dass drei Subunternehmer in der richtigen Reihenfolge (!) kommen müssen. Beziehungsweise Sub-Subunternehmer.
Statistik: Verfasst von Carsten1972 — Heute, 08:46




